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Tätigkeiten

ANILDD engagiert sich auf mehreren Ebenen, um Menschen mit Behinderung und Personen in sozialen Notlagen konkret zu unterstützen — durch Dienstleistungen, Projekte und Initiativen in ganz Italien.

Unsere Dienstleistungen

Forschungs- und Innovationszentrum

Nationale Beobachtungsstelle für Behinderung und soziale Notlagen, mit wissenschaftlicher Forschung zu degenerativen und behindernden Erbkrankheiten.

CAF- und Patronato-Dienste

Unterstützung bei Anträgen nach Gesetz 104/92, vorzeitigem Ruhestand, Steuervergünstigungen und allen Verwaltungsverfahren rund um die Rechte von Menschen mit Behinderung.

Arbeitsvermittlung

Vermittlungs- und Arbeitsmarktdienste für Menschen mit Behinderung, junge Menschen, Witwen von Arbeitsunfällen und benachteiligte Gruppen.

Ausbildung und Freiwilligenarbeit

Ausbildungskurse für Freiwillige und Mitarbeitende, mit Integrationsprogrammen für wertvolle und bereichernde Erfahrungen.

Sozialer Tourismus

Initiativen für barrierefreien und inklusiven Tourismus für Menschen mit und ohne Behinderung, zur Förderung von Integration und Wohlbefinden.

Gesundheit und Gesundheitsversorgung

Prävention, Information und Gesundheitsberatung, mit Plänen für barrierefreie medizinische Zentren und Gesundheitsresidenzen.

Rechts- und Steuerberatung

Rechts-, Steuer- und Arbeitsberatung zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderung und zur Unterstützung ihrer zivilen Wiedereingliederung.

Dienste für Ausländer

Gezielte Unterstützung für Migranten und Ausländer, mit besonderem Augenmerk auf Behinderung, zur Förderung der sozialen Integration.

Start-ups und innovative Projekte

Integration von jungen Menschen, Menschen mit Behinderung und benachteiligten Personen in Start-ups und innovative Projekte zur wirtschaftlichen Inklusion.

Medizinische Zentren, Diagnostik und Gesundheitsresidenzen

Planung und Entwicklung barrierefreier medizinischer Zentren, Diagnoseeinrichtungen und Gesundheitsresidenzen im Rahmen des Makroprojekts „Stadt des Wohlbefindens“. Einrichtungen in Entwicklung.

Neurotechnologie und kognitive Behinderung

Instrumentelle neurokognitive Untersuchung mit EEG und künstlicher Intelligenz für Menschen mit Behinderung aus Arbeitsunfällen oder neurologischen Erkrankungen, in Zusammenarbeit mit NeuroMind AGI.

Unsere Projekte

Europäische Stadt für soziales Wohlbefinden, Gesundheit und Sport

Ein Makroprojekt für Exzellenzzentren des Wohlbefindens in Abruzzen, Marken, Latium und Kampanien. Konzipiert von Cav. Osvaldo Travaglini, im März 2012 beim italienischen Arbeitsministerium hinterlegt und am 8. Februar 2013 von der UNO als Projekt von weltweitem Interesse anerkannt.

Das Projekt ist mit Artikel 3 Absatz 2 der italienischen Verfassung und dem Prinzip der horizontalen Subsidiarität verknüpft: «Es ist Aufgabe der Republik, die wirtschaftlichen und sozialen Hindernisse zu beseitigen, die durch die Einschränkung der Freiheit und Gleichheit der Bürger die volle Entfaltung der menschlichen Person verhindern.»

Ziele des Sozial- und Gesundheitsplans

  1. Verringerung der Zahl vermeidbarer Todesfälle sowie von Krankheits- und Behinderungszeiten
  2. Verringerung gesundheitlicher Ungleichheiten
  3. Förderung individueller Verhaltensweisen zum persönlichen Gesundheitsschutz

Erwartete Ergebnisse: erhöhte Lebenserwartung, verbesserter Zugang zu Leistungen, gesündere Lebensstile.

  • Jugendpolitik
  • Rechte von Kindern und Jugendlichen
  • Verantwortung der Familie und reproduktive Gesundheit der Frau
  • Einwanderung und Asyl
  • Bekämpfung der Armut
  • Politik für ältere Menschen
  • Suchtprävention und andere Formen sozialer Notlagen
  • Verkehrs- und Arbeitssicherheitspolitik
  • Häufige Krankheitsbilder

Die «Stadt des Wohlbefindens» ist eine inklusive Smart City: Ihre Bewohner werden junge und ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Senioren sein — mit dem Bewusstsein, dass die Behandlung von Krankheiten wichtig ist, ihre Vorbeugung jedoch noch wichtiger. Lebensqualität bedeutet, die Lebenserwartung zu verlängern und gleichzeitig die individuelle Selbstständigkeit zu erhalten.

Für Menschen, die Unfälle mit behindernden Folgen oder beeinträchtigte neurologische oder körperliche Funktionen erlitten haben, konzentriert sich das Projekt auf die soziale und berufliche Wiedereingliederung durch rehabilitative Therapien, körperliche, psychologische und neurologische Genesung sowie Handwerks- und Start-up-Werkstätten innerhalb der Einrichtung.

Partner: In Zusammenarbeit mit F.I.R.M.A. Srl — Italienischer Fonds für medizinische Forschung und Umwelt

Progetto Città del Benessere (PDF)

Beobachtungsstelle zu Stalking, Gewalt und Mobbing

Ein Projekt zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt, Stalking und Mobbing, mit Schutzunterkünften, rechtlicher und psychologischer Beratung, Arbeitsorientierung und Wegen zur sozialen Wiedereingliederung der Opfer.

  • Territoriale Prävention und Überwachung
  • Telefonische und persönliche Aufnahme und Zuhören
  • Organisierte und geschützte Unterkünfte
  • Gewährleistete Privatsphäre und Vertraulichkeit
  • Arbeitsorientierung und Mentoring
  • Motivations- und Schulungsworkshops
  • Berufskurse und Praktika

Organisation der Beobachtungsstelle

  1. Regionale und nationale Beobachtungsstelle für Behinderung mit Systemkoordination, unter Einbeziehung von Fachleuten, Stakeholdern, Verbänden, Familien und Leistungserbringern
  2. Interne Aufteilung nach thematischen Schwerpunkten mit Präventions- und Schulungsprogrammen
  3. Gebührenfreie nationale Telefonnummer zur Bündelung, Beschleunigung und Kanalisierung von Hilfeanfragen und Präventionsmaßnahmen
  4. Team professioneller Freiwilliger: Rechtsanwälte, Psychologen, Soziologen, Sozialarbeiter, Ärzte
  5. Team von Fachleuten für Projektgestaltung und Finanzierungsakquise im öffentlichen und privaten Bereich
  6. IT- und Marketingteam für interaktive Kommunikation über die wichtigsten Webkanäle

Kooperationen, Ideen, Projekte und Angebote innovativer Aktivitäten von öffentlichen oder privaten Einrichtungen, Unternehmen, Banken, Mäzenen, Förderern, Bürgern oder einfachen, aber sehr wichtigen Freiwilligen sind herzlich willkommen.

Osservatorio Stalking, Violenza, Bullismo (PDF)

NeuroAbility-Projekt — Neurokognitive Untersuchung verletzter Arbeiter

Kognitive und psychiatrische Behinderungen infolge von Arbeitsunfällen gehören zu den am wenigsten anerkannten Bereichen im italienischen Behinderungsanerkennungssystem. Ohne objektive instrumentelle Werkzeuge wird der Zustand tausender Arbeiter abgelehnt oder unterschätzt.

ANILDD und NeuroMind AGI S.r.l. — ein in Rom ansässiges innovatives Start-up, spezialisiert auf angewandte Neurotechnologie — haben eine Zusammenarbeit gestartet, um EEG-basierte neurokognitive Untersuchungen und künstliche Intelligenz in den Dienst verletzter Arbeiter und ihrer Familien zu stellen.

Projektziele

  1. Entwicklung eines gemeinsamen Protokolls zur instrumentellen Bewertung neurokognitiver Profile bei Personen mit arbeitsbedingter Behinderung
  2. Unterstützung medizinisch-rechtlicher Kommissionen mit objektiver und reproduzierbarer Dokumentation
  3. Förderung der Anerkennung unsichtbarer Behinderungen — kognitiver, psychiatrischer, neurologischer —, die noch zu oft von Schutzwegen ausgeschlossen sind
  4. Aufbau einer Beobachtungsstelle zu neurokognitiven Daten betroffener Arbeitnehmerpopulationen als Beitrag zur nationalen wissenschaftlichen Forschung

An wen es sich richtet

Arbeiter mit kognitiven oder neuropsychiatrischen Folgen von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten oder chronischem arbeitsbedingtem Stress; Familien und pflegende Angehörige; forensische Ärzte und Behinderungsgutachterkommissionen.

Partner: NeuroMind AGI S.r.l. — innovatives Start-up, Rom. EEG- und KI-Technologie für neurokognitives Monitoring.

Dienste gegen Gewalt

Geschlechtsspezifische Gewalt muss täglich in der Gesellschaft bekämpft werden. ANILDD bietet konkrete Dienste für gewaltbetroffene Frauen: Schutzunterkünfte, Betreuung und Wege zur sozialen und beruflichen Wiedereingliederung.

Laut ISTAT-Daten haben 31,5 % der italienischen Frauen im Alter von 16 bis 70 Jahren in ihrem Leben eine Form körperlicher oder sexueller Gewalt erlebt, während 16,1 % Stalking erlebt haben.